Cinema Ensor

18/06/2026 > 20/09/2026

Diese Ausstellung bietet eine faszinierende Begegnung zwischen bewegten und unbewegten Bildern. Die Vorführung von drei außergewöhnlichen Filmen von Guillaume Bijl und Jean Strijckers wird mit eindrucksvollen Fotos kombiniert, die Momente aus der Vergangenheit und der Fantasie greifbar machen.

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Von einem scheinbar authentischen, aber vollständig inszenierten Porträt von James Ensor in Ostende über einen Blick hinter die Kulissen des Entstehungsprozesses bis hin zu seltenen 16-mm-Aufnahmen der Stadt aus dem Jahr 1958: Jeder Film spielt mit Zeit, Realität und Erinnerung. Zusammen ergeben sie eine vielschichtige Geschichte über Kunst, Mythos und die Seele von Ostende.

Guillaume Bijl (1946 – 2025) erlangte internationale Bekanntheit durch seine großformatigen, realistischen Installationen, in denen er kulturelle Phänomene der westlichen kapitalistischen Gesellschaft darstellte.

Der aus Ostende stammende Jean Strijckers nahm im Frühjahr 1958 – im Rahmen seiner Abschlussarbeit an der Akademie für Film und Fotografie in Brüssel (Narafi) – Aufnahmen von Ostende auf einem 16-mm-Film auf.